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René Kollo |
René
Kollo begann seine Weltkarriere als Heldentenor 1969 in
Bayreuth.
Danach eroberte er sich Salzburg, Covent Garden, die MET,
Paris, und die Deutsche Oper in seiner Heimatstadt Berlin.
Geprägt durch das musikalische Erbe seines Vaters Willi
Kollo, einem renommierten Texter, Komponisten, Drehbuch
- und Bühnenautor, sowie seines Großvaters Walter
Kollo, einer der erfolgreichsten Operettenkomponisten des
Berliner Kreises, widmete sich René Kollo Mitte der
Fünfziger Jahre ebenfalls der Musik und beginnt, |
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| in Jazzkellern Schlagzeug, Kontrabass, Klavier und Gitarre
zu spielen.
Nach ersten Bühnenschritten als Opernsänger am
Braunschweiger Staatstheater wechselt René Kollo
1967 nach Düsseldorf zur Deutschen Oper am Rhein.
Seine Weltkarriere beginnt 1969 in Bayreuth mit dem Steuermann
in "Der Fliegende Holländer", wo er 1971
und 1972 den Lohengrin singt.
Seinen ersten Auftritt an der Wiener Staatsoper hat René
Kollo 1971 als Parsifal. Es folgt 1976 die Titelrolle in
Siegfried in Patrice Chèreaus Jahrhundert - Ring.
Nach den Münchener Opernfestspielen 1978 wird er als
"idealer Lohengrin von jungheldischem Tenorglanz"
gefeiert. 1981 in Bayreuth für die Interpretation des
Tristan als Jahrhundertereignis umjubelt, singt er bald
darauf im Grand Thèatre in Genf seinen ersten Tannhäuser.
Seinen für die internationale Opernwelt wohl spektakulärsten
Auftritt hat er 1988, als er seinen italienischen Kollegen
mit Verdis Othello Konkurrenz macht. Parallel zum "schweren
Fach" begeistert er ebenso die Liebhaber der "leichten
Muse". Unzählige Konzertauftritte und Tonträger
dokumentieren die große künstlerische Begabung
von René Kollo.
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