Petersburger Schlittenfahrt

Zusammen mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, unter der Leitung des Chefdirigenten Juri Gilbo, präsentieren die beiden Solisten Barbara Cramm (Sopran) und Antonio Rivera bekannte Welt-Hits wie „La Donna e Mobile“ (Rigoletto), „Habanera“ (Carmen) und „Libiamo“ („La Traviata“), Neapolitanische Lieder „Funiculi Funicula“, „O Sole Mio“ und „Torna a Suriento“, die Operetten-Highlights wie „Schwips-Lied“ (Eine Nacht in Venedig), „Can Can“ (Orpheus in der Unterwelt) und „Czardash“ (Die Fledermaus) sowie die bekannte Polka „Petersburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberg.

Barbara Cramm

Geboren in Norddeutschland, studierte die lyrische Sopranistin Barbara Cramm nach dem Abitur an der HfM Detmold zunächst Schulmusik und anschließend Gesang bei Artur Janzen und Gabriella Lichter-Maxande.

Foto: Barbara CrammBarbara Cramm, Foto: Delf Zeh

Während ihres Studiums belegte sie Meisterkurse u.a. bei Kurt Widmer, Thomas Quasthoff und Sena Jurinac. Sie errang Preise beim DTKV-Wettbewerb und dem „Neue Stimmen“-Wettbewerb der Bertelsmann-Stiftung.

Ihr erstes Engagement führte sie nach Luzern/Schweiz, es folgten Stationen in Regensburg, Krefeld-Mönchengladbach und am Staatstheater Kassel. Gastverträge führten Barbara Cramm u.a. an das Staatstheater Oldenburg, die Schlossfestspiele Heidelberg sowie die Kölner und die Stuttgarter Oper. Konzertreisen unternahm sie beispielsweise nach Australien, Malaysia und die Niederlande.

Ihr Repertoire umfasst Partien wie die Pamina in Mozarts Zauberflöte, die Ilia in Idomeneo des gleichen Komponisten, die Micaela in Bizets Carmen, die Marie in Smetanas Verkaufter Braut sowie viele Operettenrollen, z.B. die Kurfürstin im Vogelhändler von Carl Zeller. Ein weiteres Augenmerk ist für Barbara Cramm das Lied- und Konzertrepertoire, das sie bei vielfältigen Auftritten pflegt. Sie ist außerdem als Dozentin für Sprecherziehung am Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk in Eisenach tätig.

Antonio Rivera

Antonio Rivera begann seine Karriere als Opernsänger in seiner Heimatstadt Mexiko City. Die früheren Erfolge brachten ihn auf verschiedene Bühnen seines Heimatlandes.

Foto: Antonio Rivera - TenorAntonio Rivera, Foto: Platin Scala

Seine rege Solistentätigkeit führte ihn u. a. an das Theater Münster (als Cecco in „Il Mondo della luna“ von J. Haydn) sowie an das Konzerthaus Berlin mit Rossinis „Petit messe solennelle“. Seit „2004 ist er zudem Ensemblemitglied der Kammeroper Köln. Seine weiche Belcanto-Stimme und sein bravouröses Schauspiel geben ihm immer wieder die Möglichkeit, große Hauptrollen zu singen. So brillierte er in der Kammeroper Köln als Don Ottavio in „Don Giovanni“, als Orpheus in „Orpheus in der Unterwelt“ als Camille Rosillion in „Die lustige Witwe“. Im August 2009 sang er mit der Kammeroper Frankfurt die Rolle des Herzog in Verdis Rigoletto.Im September 2009 glänzte er in der Rolle des  Rodolfo in Puccinis „La Boheme“ in der Kammeroper Köln.