Marina Baranova

Leidenschaftliche Interpretationen

Marina Baranova, Foto: Yoshi ToscaniMarina Baranova, Foto: Yoshi Toscani

Geboren in der Ukraine als Tochter einer Musikerfamilie, lernte Marina Baranova bereits in jungen Jahren auf dem Klavier zu improvisieren. Ausgestattet mit einer natürlichen synästhetischen Wahrnehmung konnte sie Farbe mit Klang und Takt verbinden. Im Alter von fünf Jahren wurde sie in einer Schule für Hochbegabte Kinder aufgenommen. Mit 11 Jahren gewann die junge Pianistin den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in der Ukraine, worauf ihre erste Konzertreihe durch Finnland folgte.

Ende Neunziger zog die Pianistin nach Hannover, um beim Professor Wladimir Krainew an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover zu studieren. Während ihrer Studienzeit wurde Baranova jedes Jahr mit mindestens einem international anerkannten Preis bedacht. Heute konzertiert Marina Baranova auf renommierten Bühnen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Benelux, Polen, der Ukraine, Israel, Lateinamerika und Thailand.

Mit ihren leidenschaftlichen Interpretationen überzeugte sie Publikum und Presse auf Festivals, wie dem internationalen Klavierfestival Ferruccio Busoni, der Wiener Musikwoche, dem Merano Classic Festival, dem Beethovenfest Bonn, dem Granada Piano Festival, der Schumann – Festwoche in Leipzig, der Beethoven – Nacht in Heidelberg und beim Bonner Schumannfest.

Sie trat als Solistin mit der Deutschen Radio Philharmonie, der Würtembergischen Philharmonie unter Leitung von Ola Rudner, mit dem Leipziger Gewandhaus Quartett, dem Slaska Philharmonie Orchester, dem Bromberger Rundfunk Orchester unter Leitung von Tadeusz Strugala, dem rumänischen Bacau Philharmonie Orchester, den Jerusalem Strings in Yad Vashem, Israel, auf. Ihr Berliner Debüt wurde von Deutschland Radio mitgeschnitten und ihr Konzert im Trierer Kurfürstlichen Palais wurde im SWR 2 übertragen.

Ihre CD mit Schumann Werken „Marina Baranova plays Schumann“ wurde von der Presse euphorisch gefeiert.
Joachim Kaiser schrieb über diese Einspielung:

„Marina Baranova – eine treffliche Schumann Interpretin!“

Marina Baranova, Foto: Stephan HaegerMarina Baranova, Foto: Stephan Haeger

Neben der klassischen Aufführungspraxis gilt ihr Interesse den grenzüberschreitenden Projekten: Der NDR engagierte sie für das Improvisationsprojekt „Auschwitz. Reden ist verboten, Schweigen unmöglich“. Sie kann auf eine Vielzahl von Uraufführungen verweisen, unter anderem „Stellar“ für Gitarre (Frank Bungarten), alte Tasteninstrumente (Marina Baranova) und Elektronik (Damian Marhulets). Eine ebenso elektro – akustische Komposition von Damian Marhulets „Triangulation“ wurde beim Beethovenfest Bonn aufgeführt. Beide Kompositionen wurden Marina Baranova gewidmet.

Sie trat als Kammermusikerin mit Giora Feidman in dem Wiener Konzerthaus mit dem Programm „jüdische Lieder und Schubert Lieder“ auf. Kurz darauf folgte eine Einladung zu einer CD Produktion, wo sie als Gastsolistin mit Giora Feidman einige Kompositionen aufnahm. Die Zusammenarbeit mit der Klezmerlegende setzte sich in Freiburg beim Tamburi Mundi Festival am 10. August 2014 fort.

Marina Baranova ist als Komponistin tätig. Ihre jüngste CD „Firebird“ beinhaltet ausschliesslich Eigenkompositionen; diese wurde im November 2013 beim Label „Pianissimo Musik“ veröffentlicht und von „Edel“ vertrieben. Im Mai 2014 hat Marina Baranova das „Canvas Project Orchestra“ mitbegründet. Kurz darauf folgte eine Einspielung der Filmmusik für Hollywood Produktion von dem amerikanischen Komponisten Wlad Marhulets.

Videos

G.F. Handel – Sarabande d minor

C. Debussy. Claire de lune

J. Brahms – Handel Variations op. 24

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