gemessen an dem folkloristischen Stil jener Musik, die man gemeinhin von Ivan Rebroff zu hören gewohnt ist.
Anknüpfend an die alte Tradition des klassisch - kirchlichen Musizierens, was eigentlich als seine musikalische Heimat zu betrachten ist, möchte Ivan Rebroff mit diesen "Festlichen Abendkonzerten" einen interessanten Kreis schließen.
Die Vortragsfolge setzt sich zusammen aus einer Auswahl musikalischer Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten. Liturgische Gesänge der russisch - orthodoxen Ostkirche, christlich - folkloristisches Liedgut aus dem orthodoxen Russland, kirchenzeitlich orientierte Choräle, Marienlieder und Festgesänge, Gospels und Spirituals aus dem Amerika des 19. Jahrhunderts sowie Liedkompositionen und Arien von W.A. Mozart, L.v. Beethoven. J.S. Bach, F. Schubert und vielen anderen klassischen Komponisten.
Als Thomanerchor - und Sopransolist eines der ältesten Knabenchöre Deutschlands, des "Stadt - Singerchors der August - Herrmann - Francke - Stiftung" in Halle an der Saale, stand Ivan Rebroffs musikalische Ausbildung ganz im Zeichen Bachs, Händels, Schütz' und Palestrinas. Als Kulminationspunkt betrachtet er seine Mitgliedschaft als Solist im Schwarzmeer-Kosaken-Chor. Dieser berühmte, heute leider nicht mehr bestehende Chor, hat sich fast ausschließlich mit der Pflege liturgischer Musik der russisch-orthodoxen Kirche beschäftigt.
Ivan Rebroff möchte mit seinem Programm eine "erbaulich-kulinarische Fermate" setzen, um auf seine Weise einem christlichen Missionsgedanken Rechnung tragen zu dürfen.
Ivan Rebroff wird das kirchenzeitlich orientierte Programm selbst bekannt geben und erläutern.
Begleitet werden wird der Sänger von dem aus St. Petersburg stammenden Quartett "Meteor", das die tiefe Seele der russischen Musik ebenso kühn wie genussvoll zu interpretieren weiß.
Bei vielen Terminen ebenfalls wieder mit dabei sein, wird der renommierte Organist Andreas Kowalewitz, der mit seinem virtuosen Orgelspiel schon in den Vorjahren Aufsehen erregte.