"Mehr als ein Lückenbüßer"
WERL Er kam, sah und spielte - und gewann die Herzen des Werler Publikums. Joshi Shalay hat eine beeidruckende Visitenkarte in der Hellwegstadt hinterlassen. Der Geigenvirtuose lief im Verlauf des Konzerts in der Basilika zur Hochform auf -und trat damit aus dem Schatten seines Mentors, Ivan Rebroff. Mit diesem war Shalay zuletzt durch die Land getourt, hatte auch in Werl vor Monaten ein paar Kostproben seines Könnens gegeben.
Jetzt servierte der Geiger das Hauptgericht, zog alle Register seines Könnens im Wechselspiel von stärkster Konzentration und spielerischer Leichtigkeit. Der Applaus der 150 Zuhörer nahm von Stück zu Stück zu - und am Ende forderten sie Zugaben, klatschten rhythmisch mit stehenden Ovationen. Sichtlich gelöst und erfreut trat Shalay noch einmal vor sein Publikum, spielte das Ave Maria und als Bonbon nochmal Auszüge aus "Die Lerche".
Begleitet wurde Shalay von Musikprofessor Johannes Andreas Lutter an der Orgel. Völlig dunkel war die Basilika beim Intro, allein die Töne füllten die Kirche. Der Auftritt des Geigers eine kleine Inszenierung: Orange-rote Strahler an den Kirchenpfeilern tauchten den Chorraum in fast dämonisches Licht -passend zu Shalays Ruf als "Teufelsgeiger".
Eher ruhig aber der Beginn, klassisch mit Bach-und ein auf die Geige zugeschnittener Mozart. Tanzende Schatten und Glut im Spiel aber bei den "Rumänischen Tänzen" von Bàrtok.
"Danke, dass Sie die Pforten dieses wunderbaren Gotteshauses für mich geöffnet haben", so Shalay. Allzuviel sagte der Künstler nicht - er ließ viel lieber seine Geige sprechen. Volles Temperament beim Csardas aus der ungarischen Heimat mit rasendem Fingerspiel.
Aufgetauter dann Shalay nach der Pause. Lutter wechselte ans Keyboard, die Stücke wurden moderner. Grandios die "Hommage an Paganini", laut und leise, langsam und schnell, feurig und kühl-da war alles drin, was das Instrument hergab.
Welch ungewöhnlicher Stilbruch aber beim meditativen Lutter-Solo mit Ankängen an-Jean-Michel Jarre! Schön die von Lutter, geschriebene Romanze und die Harmonie des Gespanns. Live Forever?"
Der absolute Höhepunkt am Schluss: "Die Lerche" mit den wunderbaren Passagen der Vogelgezwitscher-Imitation, bedacht mit stürmischem Applaus. Seine Wiederkehr nach Werl ohne Rebroff, sie hatte sich gelohnt.
Soester Anzeiger
Mit Magie der Violine die Zuhörer verzaubert
"Teufelsgeiger" Joshi Shalay begeistert Publikum in Sankt Johann Kirche
Lemgo Im rot-schwarzen Samtanzug betrat er den Altarraum der Sankt Johann-Kirche. Seine tiefschwarzen Haare und seine dunklen und dennoch freundlichen Augen versprachen schon im Vorfeld, dass der Beiname,den er mittlerweile trägt, das hält, was er verspricht: Joshi Shalay, der "Teufelsgeiger", war jetzt in Lemgo zu Gast und begeisterte seine Zuhörer mit einem musikalischen Ausflug in die himmlische Welt der Violine. "Magie Of The Violin" - Magie der Violine - nannte er sein Konzert.
So groß wie der Abstand zwischen Himmel und Hölle war auch das musikalische Spektrum, dass Joshi Shalay seinem Publikum geboten hat. Im ersten Teil verwöhnte der gebürtige Ungar, der von Johannes Andreas Lutter an Orgel und Keyboard begleitet wurde, mit klassischen Melodien. In Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart hat der Geigenvirtuose einen Hauch von Moderne eingearbeitet, so dass er auch die jungen Zuhörer begeisterte.
Nicht nur als Teufelsgeiger, sondern auch als Paganinis Bruder wird Shalay gehandelt. Schon an der Seite seines Mentors Ivan Rebroff hat der Virtuose große Erfolge gefeiert, Dass er auch im Alleingang hochkarätige Kompositionen auf beeindruckende Art und Weise umsetzen kann, stellte der 41-Jährige jetzt unter Beweis. Vorwiegend zeitgemäße Melodien standen nach der Pause auf dem Programm des Künstlers, der sich vor seiner Karriere seinen Unterhalt als Musiker in Wiener Kaffeehäusern verdiente. Joshi Shalay gibt selbst modernen Kompositionen wie Songs der Rockgruppe Pink Floyd einen Hauch von Eleganz, kleidet sie ein in ein umwerfendes Kostüm von Virtuosität.
Joshi Shalay scheint mit seiner Violine zu verschmelzen, seine Gedanken ganz und gar auf sein Spiel zu beschränken, sobald er das Instrument an seinen Hals ansetzt. Die Begeisterung in der Sankt Johann-Kirche hat gezeigt: Shalay ist kein zweiter Paganini und keine männliche Vanessa Mae. Shalay ist nur er selbst und das macht seine einmalige Musik aus.
Westfalen Blatt
Joshi Shalay, ein exzellenter Beherrscher seines Instruments, begeisterte die Zuschauer....
Sein "Rotkehlchen", ein brillantes ungarisches Violinsolo, riss das Publikum zu fast frenetischem Beifall hin.
Vogtland-Anzeiger
Joshi Shalay brillierte und begeisterte das Konzertpublikum. Im zweiten Konzertteil wartete er dann mit einer virtuosen und phantastischen Darbietung des "Rotkehlchens" auf.
Joshi Shalay entlockte seiner Violine wahrhaft phänomenale Töne und Klangfolgen.
Rhein Neckar Zeitung
Teufelsgeiger Joshi Shalay war die Überraschung des Abends, der mit seiner Violine ein brillantes, musikalisches Feuerwerk entfachte.
Wetzlarer Neue Zeitung
Zum zweiten Mal trat Rebroff - man muss es tatsächlich sagen- mit seinem Wundergeiger Joshi Shalay auf.
Magdeburger Volksstimme
Joshi Shalay - ein ungarischer Geigenvirtuose- der für die Höhepunkte des Abends sorgte. Beifall über Beifall!
Im virtuosen Spiel- bei den Capricci seines Idols Paganini wie bei Fritz Kreisler- bot er höchste Kunstfertigkeit mit sicheren Doppelgriffen , mit Flageolett und Arpeggien, aber auch im beseelten Zusammenspiel mit Stimme und Orgel.
Die Glocke
Joshi Shalay erweist sich als ungarischer Teufelsgeiger, der in einem Czardasz die Vögel auf den Saiten förmlich zwitschern lässt.
Rheinpfalz
Der junge Ungar begeisterte mit virtuos gespielten Violininterpretationen.
Peiner Allgemeine Zeitung